Unterschriftensammlung der Imker Österreich

Freitag, 15. Oktober 2010 | Autor: Bernhard

Bitte unterstützt die Österreicher bei ihrer Unterschriftensammlung. Danke!

http://unterschriften.imkereizentrum.at

Sehr geehrter Herr Bundesminister Berlakovich!

Durch Beizmittel auf Basis von Neonicotinoiden und Fipronil wurden in den Jahren 2008 bis 2010 nachweislich Bienenvölker getötet oder massiv geschwächt. Die in Österreich für 2010 vorgegeben restriktiven Anwendungsbestimmungen haben offensichtlich nicht gefruchtet, da auch in diesem Jahr nachgewiesenermaßen neuerlich Bienenvölker geschädigt wurden.

Hinzuweisen ist auch auf die Schäden, die an anderen Bestäubern, insbesondere den Wildbienen und allen anderen Nützlingen im und auf den Böden verursacht werden. Zudem werden die langfristigen Auswirkungen auf jene Tiere, hier besonders die Vögel, die sich von diesen Insekten ernähren, völlig vernachlässigt.

Die Bienen sind ein hochwirksamer Bio-Indikator: sie zeigen Fehlentwicklungen im Ökosystem unmittelbar auf und weisen auf Probleme mit negativen Folgen für die Nahrungsproduktion und die Biodiversität in aller Deutlichkeit hin.

Ich ersuche Sie daher, sehr geehrter Herr Bundesminister, Ihrer Verantwortung auch als Umweltminister gerecht zu werden und die Zulassung dieser Mittel unverzüglich zurückzuziehen.

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Thema: Imkerdemo

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Ein Kommentar

  1. 1
    Fridolin Brandt 
    Montag, 13. Dezember 2010

    Das Problem,ob und in welchem Umfang Pestizide als Ursache für das weltweite Bienenvolksterben verantwortlich sind,wird von den Bieneninstituten,der Politik und den Imkerverbänden mit spitzen Fingern angefasst .In dem von den Bieneninstituten und der Pflanzenschutzmittelidustrie gemeinsam durchgeführten Studie zu dem Bienenvolksterben, wurde z.B.die Analysemethode so ungenau wie nur möglich beschrieben.Von nachweisbar 258 Wirkstoffen und Metaboliten wurden nur 42 erfasst und bewertet.Die gemessenen Rückstandskonzentrationen wurden bis auf wenige Eizelfälle verschwiegen und zahlreiche Daten weggelassen.Das Weglassen unliebsamer Meßwerte,wie in der Studie ” Bienenmonitoring” geschehen, ist die häufigste Form von Fälschung in der Wissenschaft. Insofern bedeutet die Studie keineswegs einen Freispruch für Pestizde.

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