Globales Bienensterben dauert an

Mittwoch, 5. Mai 2010 | Autor: Bernhard

Über große Verluste in den USA und England berichtet die englischsprachige Presse. In den USA hat es diesen Winter insgesamt knapp 34 % Verluste gegeben. Seit vier Jahren in Folge verzeichnen die US-Amerikaner hohe Verluste.

Seither sind drei Millionen Bienenvölker in den USA eingegangen. Berufsimker David Hackenberg hat diesen Winter 2009/2010 62 % seiner 2.600 Bienenvölker verloren (etwa 1.612 tote Bienenvölker). Für ihn war dieser Winter der schlechteste Winter seit Jahren - es wird seiner Aussage nach immer schlimmer.

In England erscheinen die Ergebnisse zu den Verlusten in Kürze. In den vergangenen Jahren wird auch dort von 20 % (2007/08) bis 30 % (2008/09) Verlusten ausgegangen. In Schottland scheint die Lage dramatischer. Der Berufsimker Andrew Scarlett verlor 80 % seiner 1.200 Völker (das sind etwa 960 tote Bienenvölker).

Siehe in der Zeitung TheGuardian (auf Englisch):

Weitere Reportagen, die sich mit dem Thema Colony Collapse Disorder beschäftigen:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/feature/1173641/

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,692522,00.html

Hinweis:

Der Stumme Frühling von Dr. Karin Haug wird am Samstag, 26. Juni 2010 um
18.15 Uhr in der Reihe Landesschau unterwegs (SWR) wiederholt.

Am 18. Mai erscheint bei ARTE eine sehr ausführliche Dokumentation zum
weltweiten Bienensterben um 20:35 – 22:00 Uhr.

In diesem Zusammenhang ist der folgende Bericht interessant:

Studie: Spritzmittel halbieren die Artenvielfalt

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Thema: Imkerdemo

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