Verbannung von 8 Neonicotinoiden in Großbritannien

Samstag, 31. Januar 2009 | Autor: Bernhard

Die Zeitung “The Guardian” meldet, dass die erste Supermarktkette und Produzent “The Co-op” (siehe: co-op Webseite) 8 Neonicotinoide aus Ihrer Produktion verbannt. Dies sind im einzelnen: Acetamiprid, Clothianidin, Dinotefuran, Fipronil, Imidacloprid, Nitenpyram, Thiacloprid und Thiamethoxam.

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Film über Situation in Frankreich (Imkerei und Neonicotinoide)

Samstag, 17. Januar 2009 | Autor: Bernhard

Bilder sprechen mehr als tausend Worte. Wer sich ein Bild von der Situation bezüglich Neonicotinoide und die Imkerei in Frankreich machen will, der sollte sich folgenden Film leisten:

http://www.europice.com/shop/product_info.php?cPath=24&products_id=37

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Studie: Subletale Dosis Imidacloprid stört Sammelverhalten der Honigbienen

Donnerstag, 15. Januar 2009 | Autor: Bernhard

In der Fachzeitschrift “Journal of Economic Entomology” (peer-reviewed) wurde im Dezember 2008 eine Studie veröffentlicht, in der die subletale Wirkung des Neonicotinoids Imidacloprid auf das Sammelverhalten der Honigbienen untersucht wurde.

Das Ergebnis ist, dass subletale Dosen des Neonicotinoid Imidacloprid ein abnormales Verhalten beim Sammeln bei der Honigbiene hervorrufen. Hiermit wird ein weiterer Grundstein in der Beweiskette gelegt, dass Neonicotinoide eine subletale Wirkung haben, die insgesamt dem Bienenvolk die Lebensfähigkeit entziehen.

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Gentechnik- und pestizidfreie Region [Mitmachaktion]

Mittwoch, 14. Januar 2009 | Autor: Bernhard

28.865 Landwirte beteiligen sich bereits freiwillig an der Idee “Gentechnikfreie Region” mit einer Gesamtfläche an landwirtschaftlicher Fläche über 1.032.382 ha. Siehe: http://www.gentechnikfreie-regionen.de

Dieser Ansatz ist eine gute Alternative zu der Erwartung, dass “der Segen irgendwann von oben käme”.
Taten statt Warten.

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Offener Brief an Hersteller von Bienenfuttermitteln

Montag, 12. Januar 2009 | Autor: Bernhard

Ich habe von den Herstellern von Bienenfuttermitteln nun mehr oder minder abschließende Antworten erhalten.

Zunächst kamen offizielle Schreiben, die ich mit freundlicher Genehmigung von Nord- und Südzucker veröffentlichen darf:

http://www.imkerdemo.de/Dokumente/Suedzucker.pdf

http://www.imkerdemo.de/Dokumente/Suedzucker_Anlage.pdf

http://www.imkerdemo.de/Dokumente/Nordzucker.pdf

Selbstverständlich waren die ersten Schreiben etwas unbefriedigend, denn konkrete Ergebnisse von Rückstandsanalysen wurden nicht genannt. Vielmehr wurde behauptet, dass “keine Rückstände” gefunden wurden. Meine Nachfrage, ob “keine” gleich Null bedeutet wurde ordnungsgemäß damit beantwortet, dass “bis zur Messgrenze” keine Rückstände gefunden wurde.

Wo diese Messgrenze liegt, wollte man mir nicht mitteilen (bedeutet, man weiss es, aber man sagt es “aus verschiedenen Gründen” nicht).

Bei der Untersuchung wird der Rohzucker untersucht, der für die Herstellung von Bienenfuttermitteln verwendet wird. Dabei werden menschliche Maßstäbe bei der Rückstandsuntersuchung angesetzt. Wie diese Maßstäbe in Bezug auf Neonicotinoide aussehen?

Eines wird ganz deutlich - man verlässt sich auf Seiten der Hersteller auf die Aussagen des BVL.
Liebes BVL, ihr tragt die Verantwortung.

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Positionspapier des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbunds

Freitag, 2. Januar 2009 | Autor: Bernhard

Positionspapier 12/2008 des Deutschen Berufs und Erwerbs Imkerbundes

Der Deutsche Berufs und Erwerbs Imker Bund hat seit vielen Jahren unermüdlich unzureichende Zulassungsmethoden für Pflanzenschutzmittel und damit einhergehende Schäden an den Bienen angeprangert. Insbesondere nachdem die neue Generation von systemisch wirkenden Insektiziden, namentlich die Neonicotinoide, auf den Markt gekommen sind, hatte sich die Situation seit dem Jahr 2000 verschärft. Dies gipfelte in dem bisher beispiellosen Bienensterben in Baden und Bayern durch das Insektizid Clothianidin der Firma Bayer CropScience.

Mit der Agro-Gentechnik, zunehmender Anwendung von Spritzmitteln in die Blüte, zunehmender Industrialisierung der Landwirtschaft mit um sich greifenden Monokulturen unter Vernachlässigung von Fruchtwechsel, dem Verschwinden von Brachflächen, sowie einem erheblichen Rückgang von Blütenpflanzen übers Jahr, stehen wir aber zwischenzeitlich vor einer viel größeren Dimension. Daher fordert der DBIB ein sofortiges Umdenken in der Landwirtschaft.

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Pestizidreport des Bundeslandes NRW

Donnerstag, 1. Januar 2009 | Autor: Bernhard

Das Land Nordrhein-Westfalen geht mit gutem Beispiel voran. Die Ergebnisse der Untersuchungen auf Rückstände von Pestiziden / Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln werden online vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen im Pestizidreport veröffentlicht.

Hier hat der Verbraucher die Möglichkeit, die Ergebnisse der Lebensmitteluntersuchungen einzusehen. Die Belastung der Lebensmittel, die Pestizide im Nahrungskreislauf des Menschen zu sehen und zu reagieren. Jeder kann selbst entscheiden, wie viel “Grundrauschen” er in seinem Essen duldet. Wie viel Geld er bereit ist zu zahlen, um rückstandfreies Essen zu erstehen.

Inwieweit das Grundrauschen an Pestiziden die Gesundheit des Menschen beeinflusst, kann jeder selbst recherchieren und sich eine Meinung bilden. Wissenschaftliche Arbeiten dazu lassen sich über pubmed heraussuchen.

Suchfunktion bei pubmed (auf englisch)

Hier geht es zum Pestizidreport des Bundeslandes NRW:

Pestizidreport NRW

Hier zur Pressemeldung des Ministeriums:

Pressemeldung

Der Verbraucher entscheidet täglich. Die Wahl des Verbrauchers entscheidet über die Zukunft des Naturhaushalts, der Honigbienen und der Gesundheit des Verbrauchers selbst.

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