Aktuelle Studie: Imidacloprid verursacht längere Entwicklungszeiten der Brut

Dienstag, 28. Oktober 2008 | Autor: Bernhard

An der University of Florida hat die Wissenschaftlerin Tricia Toth die subletalen (nicht-tödlichen) Wirkungen von Amitraz und Imidacloprid untersucht. Unter anderem heißt es:

Only imidacloprid treated larvae showed possible sublethal effects. Treated larvae had an increased larval weight at defecation and increased larval development time. There was not enough data to suggest whether or not treatment by imidacloprid or amitraz influences bee brood susceptibility to varroa. Results from my research suggest that even small doses of certain pesticides effect bee brood development, ….

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Das Neonicotinoid Imidacloprid - wo steckt es drin?

Montag, 20. Oktober 2008 | Autor: Bernhard

In 2006 gab es Untersuchungen zu Pestiziden in Lebensmitteln.

In Deutschland kam das Neonicotinoid Imidacloprid in den  folgenden Lebensmitteln vor:

  • Kräuter
  • Kirschen
  • Kohlrabi
  • Salate
  • Zwiebeln

aus:Einzelrückstände PSM

Ich würde mir eine Rückstandsfreiheit wünschen.

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Offener Brief an den Deutschen Bauernverband

Montag, 20. Oktober 2008 | Autor: Bernhard

Der Deutsche Bauernverband veröffentlichte eine Pressemitteilung “BVL verunglimpft mit Pressemitteilung Landwirtschaft”
Pressemitteilung im Original

Meine Antwort darauf:
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Offener Brief an den FDP-Politiker Edmund Geisen

Montag, 20. Oktober 2008 | Autor: Bernhard

Sehr geehrter Herr Geisen,

mit Interesse habe ich Ihre veröffentlichte Rüge des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gelesen. Link zur Rüge

Die Pressemitteilung des BVL war weder reißerisch noch unsachlich. Sie war vor allem eins: ehrlich und aufrecht.
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Offener Brief an den Leiter des BVL

Freitag, 10. Oktober 2008 | Autor: Bernhard

An den Leiter des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Dr. Helmut Tschiersky-Schöneburg
Bundesallee 50, Gebäude 247
38116 Braunschweig

Sehr geehrter Herr Dr. Tschiersky-Schöneburg,

das BVL hat am 15. Mai die Zulassung der Saatgutbehandlungsmittel Clothianidin, Imidacloprid, Thiamethoxam und Methiocarb ausgesetzt. Grund hierfür war das massive Bienensterben am Oberrhein, das durch Clothianidin-Vergiftungen ausgelöst wurde. In der Zwischenzeit wurde die Zulassung von Clothianidin auch in Italien und Slowenien entzogen.

Schon am 25. Juni wurde die Zulassung dieser Mittel für die Behandlung von Raps-Saatgut jedoch wieder in Kraft gesetzt. Durch die Wieder-Zulassung droht die fortgesetzte Vergiftung von Bienen und Wildinsekten. Wir fordern Sie daher auf, die genannten Wirkstoffe endgültig vom Markt zu nehmen.

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The Prince of Wales über Pestizide und GVOs

Montag, 6. Oktober 2008 | Autor: Bernhard

In seiner Rede zur Sir Albert Howard Memorial Lecture geht der Prince of Wales auf Pestizide und GVOs ein.

Zur Rede

In seiner Rede bezieht der Prince eindeutig Stellung für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik und für einen sorgsamen Umgang. Er schließt mit den Worten Ghandi’s:


We may utilize the gifts of Nature just as we choose, but in her books the debts are always equal to the credits.

Siehe auch:
Ein Glas Honig an Prince Charles senden

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Bucherscheinung macht Imidacloprid verantwortlich für CCD

Montag, 6. Oktober 2008 | Autor: Bernhard

Ein in den USA in 2008 auf Englisch erschienenes Buch namens A Spring Without Bees: How Colony Collapse Disorder Has Endangered Our Food Supply von Michael Schacker macht das Neonikotinoid Imidacloprid verantwortlich für das massive Bienensterben in den USA.

Das Buch ist erhältlich bei Amazon und läuft dort unter den ISBN-Nummern:

  • ISBN-10: 1599214326
  • ISBN-13: 978-1599214320

Weitere Informationen gibt es hier: www.zwire.com

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Schutz der Bienenvölker sicherstellen

Donnerstag, 2. Oktober 2008 | Autor: Bernhard

Kommentar zum Antrag der FDP
Siehe: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/103/1610322.pdf

Sehr geehrte Damen und Herren,

Honigbienen sind weltweit verbreitete Haustiere, so auch hier in Deutschland. Die Honigbiene gilt als drittwichtigstes Haustier des Menschen. Der wirtschaftliche Wert der Bestäubungsleistung der Honigbienen und anderer Bestäubungsinsekten wird laut einer aktuellen Studie auf weltweit 153 Milliarden Euro errechnet. Siehe dazu die Studie von Josef Settele et al. Damit tragen Honigbienen bis zu 10 % des Ertrages der Lebensmittelproduktion bei. Wobei die nördlicheren Länder durch die Abhängigkeit der Flora bezüglich Bestäubung stärker auf die Bestäubungsleistung angewiesen ist. Die Honigbienen existieren seit 45 Millionen Jahren auf diesem Planeten und der Naturhaushalt hat sich auf ihre Existenz eingestellt. Die Wichtigkeit der Honigbiene für den Menschen und den Naturhaushalt ist ohne Zweifel äußerst hoch.

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Albert Einstein. Albert Einstein war ein deutscher Physiker, dessen Beiträge zur theoretischen Physik maßgeblich das physikalische Weltbild veränderten. Er gilt als Inbegriff des Forschers und Genies.
Somit sprechen wir nicht nur über eine Liebhaberei mancher Menschen, über emotionale Gefühle für ein Haustier, über einen traditionellen Berufsstand, über die Produktion von Honig, wenn wir über das Bienensterben sprechen. Wir sprechen über die unmittelbare Lebensgrundlage des Naturhaushaltes und damit des Menschen.

Wenn wir über die Lebensgrundlagen sprechen, wenn es um Leben und Tod geht, sprechen wir auch von einer sehr hohen Verantwortung. Eine Verantwortung, die in den Händen der Bundesregierung liegt.

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